Gelbverzwergungsvirus

Agrartipp, 14.04.2015

Vereinzelter Virenbefall bei Winter- und Sommergerste

Vor allem Wintergerste, die im vergangenen Jahr früh ausgesät wurde, kann nun regional den Gelbverzwergungsvirus aufweisen.

Bemerkbar macht sich dieser Schädling an den Beständen durch helle Streifen, die sich zwischen den Blattadern befinden. Vor allem zuvor mit Insektiziden / Herbiziden behandelten Flächen fallen durch gelbe und stark gestauchte Einzelpflanzen oder Nester auf.

Während bei der Wintergerste eine Insektizidmaßnahme keine Wirkung mehr zeigt, sollten die ebenfalls vom Gelbverzwergungsvirus bedrohten Sommergetreide-Bestände regelmäßig kontrolliert und ggf. mit Insektiziden behandelt werden.

(Quelle: Landwirtschaftskammer NRW)
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