Energie aus Rechenzentren

Neue Energien, 25.03.2015

Schwedische Stadt nutzt Abwärme aus Serverhallen.

Die schwedische Stadt Falun kämpft seit Jahren darum, Vorreiter in Sachen klimafreundlicher Energieversorgung zu sein.

Nun macht sie sich die Wärmeproduktion großer Rechenzentren zunutze; diese allein verbrauchen in etwa soviel Strom wie eine mittelgroße Stadt. Die hier produzierte Wärme soll nun benutzt werden, um die Faluner Wohnungen zu heizen. Die Bauarbeiten zu diesem Projekt haben bereits begonnen, voraussichtlich nächstes Jahr soll zumindest die erste von insgesamt drei Serverhallen in Betrieb genommen werden.

Keine Ressourcen sollen verschwendet werden: So wird das Rechenzentrum ausschließlich mit "sauberer" Energie, also mit Strom aus Wind-, Sonne-, Wasser- und Bioenergie betrieben und gekühlt. Die von den Servern abgegebene Wärme wird dann widerum in das Fernwärmesystem der 40.000 Einwohner-Stadt eingespeist.

Immer mehr IT-Großkonzerne, etwa Microsoft, Google, Facebook und Apple, entschieden sich beim Bau neuer Rechenzentren für die skandinavischen Länder. Gelockt werden die Konzerne unter anderem durch die hier herrschende, niedrigere Durchschnittstemperatur, die sich auf den Kühlaufwand der Rechenzentren kostensenkend auswirkt.

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